Entwicklung und Zeitlichkeit

Entwicklung und Zeitlichkeit (Petzold) sind miteinander verknüpft. In den Erzählungen von Klienten verschränken sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
In der Praxis, auf Modelle bezogen, zu sagen wo ein Klient steht, ist hilfreich. Die Anwendung von Entwicklungsmodellen eher nicht. Entwicklung findet sowieso statt (Jaeggi).
Auf einen ganzen Therapieprozess schauend, kann zwischen Anfang, Mitte und der überraschenden Wendung unterschieden werden.

Handlungsraum

Um grafisch etwas zu Schulz von Thuns Wachstum ist nur in «Auswärtsspielen» möglich, sagen zu können, verwende ich Komplexe wie {Konflikt, Isolation, Kontakt, Konfluenz, eskalierend und deeskalierend}, {Krise, gestern, gegenwärtig, morgen, stabilisierend, destabilisierend} und {Sein, innen, hier, aussen, Interpretation und Bewertung}. Der Gesichtspunkt ist: Wo ist mein Klient gerade (denkend, fühlend, handelnd, leidend, sprechend) und wo ist seine Landkarte weiss, wo wäre allenfalls Handlungsraum?


Bild und Raum: Urs Amiet, Freund, Lochfotograf

Zettelkästen

Ich kenne mich mit Datenbanken und programmierenden Menschen aus, mit harzigen, bzw. überfliegenden Informatikprojekten. Programmierend weiss ich um alle Missgriffe, die Passig und Jander in Weniger schlecht programmieren beschreiben. Was den Umgang mit niedergeschlagenen Maschinen angeht, halte ich mich an Douglas Adams.

ep

ep meint empathisches Begleiten und Phänomene benennen. Diese Begriffe habe ich bei Joachim Lempert, Erfinder der Phaemomethode®, abgeschrieben.