ärgern

Auf einem Wertequadrat landet Ich ärgere mich bei den Untugenden.

Auf einem Wertequadrat landet Ich ärgere mich bei den Untugenden.
In den meisten Erzählungen ist Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges ineinander verwoben.
Modellbezogen festzuhalten, wo Sie, während Sie erzählen, gerade stehen, ist hilfreich. Im Gegensatz zur Anwendung von Entwicklungsmodellen. Entwicklung findet sowieso statt.
Auf einen ganzen Therapieprozess schauend, ist zwischen Anfang, überraschenden Wendungen und Abschied zu unterscheiden.

Mit diesem Programm lässt sich Gesagtes mit Zorns (Schein-)Argumente-Sammlung aus Logik für Demokraten abgleichen.
Ich nutze es zuerst, um auszuschliessen, dass selbst Gesagtes, das sich an ein Du richtet, auf dogmatische Setzung, Attacke gegen die Person usf. abstellt. Demokratisches Handeln und Denken erfordert tägliche Praxis, soll es der reflexiven Freiheit verpflichtet sein.
Während Sie sich in einer Krise oder einem Konflikt befinden, können Sie zwischen Ihrem Empfinden, Fühlen, Denken, Handeln oder dem Gegenstand Ihres Konflikts, Ihrer Krisen unterscheiden.
Ob Sie bei mir den Unterschied, Ihr Empfinden, Fühlen, Denken, Handeln, bzw. den Gegenstand, in den Blick nehmen, hängt davon ab, was Ihre aktuellen Lebensumstände erfordern.
In der Praxis für die Sachen selbst werden Sie mit einer phänomenologisch begründeten Wahrnehmungsschule und mit Zwischenmenschlichkeit namens Kontakt vertraut.
Das, was im Moment, in dem wir über Ihr Sein in der Welt sprechen, in Form von Bildern und Empfindungen widerhallt, bekommt eine Bedeutung.
Die Frage nach dem Phänomen ist der Versuch, sich dem zuzuwenden, was jetzt gerade ist. Sie ist mit der Frage nach der Ursache verwandt. Was die Fragen verbindet, ist Neugierde und ForscherInnengeist. Was sie trennt, ist die Forderung nach Ergebnissen.
Die Idee einer dem menschlichen Geist zugänglichen, objektiv existierenden Wirklichkeit ist philosophisch (…) unhaltbar.
Watzlawick, Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns, S.55, Piper, 199
Als Philosoph ist man über den Konstruktivismus in den Sozialwissenschaften nicht restlos begeistert.
Hoyningen-Huene, Konstruktivismus in den Sozialwissenschaften
Ich bleibe mit Ihnen in der Nähe der Phänomene.
Wir betrachten Ihren Beschrieb Ihrer Situation für sich alleine.
Wir betrachten ihn getrennt von normativen Konsequenzen.
Was zu sehen ist, untersuchen wir unter den Gesichtspunkten Wachstum, Selbstbezug und Vermutung. Ohne zu vernünfteln oder zu psychologisieren.
Persönliche Revolution besteht nicht darin, plötzlich draufzukommen, dass man sich komplett geirrt hat. Der eigene Deutungshorizont verändert sich langsam.
Dieser Umstand wird zur Quelle, kristallisieren sich unlösbare Probleme heraus, um die sich plötzlich das ganze Leben sortiert.
Unsere Sicht auf unser Leben ist kein Kippbild. Wir sind in der Lage, den Spuren zu folgen, die unsere Sichtweise beeinflussen.
Sowie wir es vermögen, das, was bei der Lösung eines Problems als Störung auftritt, als Vorboten anzusehen.
Meiner Erfahrung nach ist das, was im Zusammenhang mit der Unlösbarkeit als Störfaktor erscheint, oft die Urform der Lösung.
Herzlich willkommen.
